Gruppe Augustin II
Was?
Die Gruppe Augustin II hält als Regelangebot acht Plätze für Jungen im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren vor. Die Jungen werden rund um die Uhr betreut. Ein strukturierter Tagesablauf bietet Orientierung und einen verlässlichen Rahmen. Seitens der Mitarbeitenden erhalten die Jungen ein kontinuierliches Beziehungsangebot.
Wo?

Die Gruppe Augustin II befindet sich im Stammhaus der Einrichtung in Viersen -Helenabrunn. Die Jungen leben in der Regel in Einzelzimmern. Neben den Gruppenräumen können sie alle Räumlichkeiten der Einrichtung z.B. Internetcafe, Snoezelenraum, Mehrzweckraum etc. sowie das großzügige Außengelände nutzen.
Wer?
Den Jungen stehen 4,5 pädagogische Fachkräfte als Ansprechpartner zur Verfügung. Ergänzt wird das Team durch eine hauswirtschaftliche Kraft. In der Woche wird die Gruppe mittags durch die Zentralküche der Einrichtung versorgt.
Wie?
Die Jungen werden ganzheitlich in ihren komplexen Bezügen wahrgenommen und unterstützt. Entsprechend ihrer individuellen Lebensgeschichte sowie den daraus resultierenden Bedürfnissen werden sie im pädagogischen Alltag begleitet und gefördert. Kinderschutz, Kinderrechte und Partizipation finden hier ebenfalls ihren Niederschlag. Die Jungen erhalten verbindliche und attraktive Freizeitangebote, um ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln und sie zur gesellschaftlichen Teilhabe zu befähigen.
Die kontinuierliche und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern bildet eine weitere wichtige Grundlage der Arbeit mit den Jungen.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Jungen im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien leben können und für die u.U. eine Unterbringung in einer koedukativen Gruppe nicht sinnvoll erscheint. Die Dauer der Aufnahme kann sowohl kurz- wie auch langfristig erfolgen und orientiert sich an dem individuellen Hilfebedarf des Kindes bzw. der Familie.
Ziele
• Klärung der weiteren Perspektive
• Kurz- oder langfristige Beheimatung
• Erarbeitung eines individuellen Förderplanes
• Aufarbeitung von Entwicklungsdefiziten
• Förderung von Alltagskompetenzen
• Elternarbeit
• Begleitung und Unterstützung in schulischer Hinsicht
• Bei Bedarf Einleitung einer Diagnostik bzw. Therapie
• Medizinische Versorgung
• Freizeitangebote

